Forschungsinstitut Technologie und Behinderung Projekt BIT-NRW

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Modulare Anwendungsplattform für Barrierefreie InformationsTechnologie in NRW

Gesetzliche Grundlage und Motivation

Mit dem Landesbehindertengleichstellungsgesetz (§10 BGG NRW) hat das Land NRW die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen, den barrierefreien Informationszugang für alle Bürger in Nordrhein-Westfalen einzufordern und damit eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in Hinblick auf Informationszugang zu vermeiden. Zur Umsetzung dieser Zielvorgabe gehört auch die konsequente Nutzung der Möglichkeiten moderner Technologien zur Beseitigung oder Überwindung von Barrieren.

Arbeitsbeschreibung

Auf Basis einer modularen Anwendungsplattform für barrierefreie Informationstechnik werden aufkommende Technologien für die Mensch-Computer-Interaktion sowie neue/ alternative Anwendungsfelder erforscht bzw. entwickelt. Die Anwendungsplattform ermöglicht es, innovative Konzepte und Ideen zur Mensch-Computer-Interaktion in Zusammenarbeit mit behinderten Benutzern umzusetzen.

Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sowie Reha-Fachleuten wird ein umfangreiches Spektrum an Information, Beratung und Dienstleistungen angeboten:

  • Benutzerbedarfsanalyse, insbesondere Feststellung des nicht gedeckten Benutzerbedarfs
  • Individuelle bedarfsorientierte Beratung
  • Demonstration und Selbsterfahrung von technischen Möglichkeiten
  • Entwicklung von Individuallösungen für schwerstbehinderte Anwender
  • Entwicklung von freier Software
  • Informationen über Verfahren, Design-Richtlinien und Hilfsmitteln für die Bedienung von Computer-basierten Geräten für Anwender und Ergonomen mittels eines Web-Portals und einer CD-ROM

Über einen Zeitraum von 3 Jahren wird die Anwendungsplattform aufgebaut, und die entsprechenden Dienstleistungen werden den Bürgern von NRW angeboten.

Dabei wird in jedem Jahr ein thematischer Schwerpunkt behandelt:

  1. Hilfsmittel für die PC-Bedienung
  2. Barrierefreies Internet-Surfen
  3. Bedienelemente für Telekommunikations- und Haustechnik-Geräte

Ansprechpartner im FTB

  • Dr.-Ing. Helmut Heck (Leiter des Entwicklungs-Zentrums)
    email: h.heck@ftb-esv.de
  • Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler (Institutsleiter)

Projektdaten

Letzte Aktualisierung am 16.11.2015